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Mittwoch, 6. September 2017
AVENGER "Prayers Of Steel" limitierte Doppel-Vinyl Edition
Sonntag, 2. April 2017
Keep It True 2016
Keep It True Festival XIX
Lauda – Königshofen 29.-30.04.2016
Im Vorfeld gab es ja einiges an Unruhe wegen den doch sehr schnell verkauften Tickets für das Festival. Viele, die versucht haben, noch am zweiten Tag des letztjährigen Festivals Tickets für 2016 zu ergattern, wurden leicht belächelt, da schon alle weg waren. Nachdem man sich dann doch noch entschlossen hatte, noch einmal nachzulegen, damit ein paar Leute mehr in die Halle können. Dies bedeutete aber auch, der Metal Markt „flog“ aus der Halle und der Eingang wurde über den Markt geregelt. Dadurch dauerte der Einlass für einige eine Ewigkeit, was für einiges murren bei den Fans sorgte. Des weiteren musste man sich entscheiden, entweder langsam in die Halle gehen und auf dem Markt nach irgendwelchen Schätzen suchen oder schnell durchlaufen Richtung Halle zur Musik, dafür aber eine fast leere Einkaufstüte. Mal gespannt, wie es 2017 von statten läuft. Ungewohnt war das Festival 2016 dadurch für den einen oder anderen, der schon öfter dort war.
Dafür wurden aber viele von den genialen Bands auf der Bühne wie z.B. Razor, SDI, Kenn Nardi of Anacrusis und ganz besonders Fates Warning entschädigt.
Freitag, Punkt 13:00 Uhr begannen Terminus (Nordiren) ihren Set mit traditionellen Metal. Die Jungs um Sänger James Beattie sorgten mit ihren Songs vom „The Reaper´s Spiral“ schon für leichte gute Stimmung bei der Meute vor der Bühne (obwohl vielleicht nur recht wenige die Band bisher kannten). Man merkt, die Herren verstehen ihr Handwerk, sind gut eingespielt und verbreiten gute Musik.
Mythra, mit ihrem NWoBHM waren da schon etwas mehr bekannter. Die älteren Herrschaften sorgten dann auch für noch mehr gute Laune bei den Fans. Obwohl der Soundmann diesmal ein wenig Probleme mit dem Sound hatte, was man als langjähriger Kepp It True Gänger nicht wirklich gewohnt war. Es dauerte einige Zeit, bis man dies besser im Griff hatte.
Mythra sorgten aber mit ihren guten Songs für die nötige Stimmung und erfreute mit Songs wie „U.F.O.“, „Heaven Lies Above“, „Death And Destiny“ die Fans der guten Handwerkarbeit vor der Bühne.
Jetzt war mal wieder eine kleine Perle des deutschen Metal am Start. S.D.I. Die Band konnte ja schon 2015 beim Metal Assault für viel Freude bei den Metal Jüngern sorgen. Ist schon komisch, irgendwie sorgten ihre Platten bisher nie für große und hohe Chatplätze. Die Jungs hauten guten ollen Speed Metal den Fans um die Ohren. Da flogen einige Haupthaare durch die Gegend und sorgten für so manche Schmerzen im Nacken. Zwar ist Sänger Reinhard Kruse kein Karel Gott am Mikro, aber die Fans freuten sich trotzdem wie Bolle über S.D.I. Gerade beim Song „Megamosh“ wackelte die Halle. Die Herren hatten frische Spielfreude im Koffer und bekamen bestimmt auch den einen oder anderen neuen Fan hinzu. Auch lange, nachdem die Band schon von der Bühne verschwunden war, hörte man immer wieder einige „Megamosh“ Laute aus der Ferne.
Etwas schade war es schon, wenn man sich auf dem Markt durch die ganzen Stände nach irgendwelchen interessanten Einkäufen „drückte“ bekam man von der Musik aus der Halle nicht wirklich viel mit. Man konnte sich zwar so mit den Bekannten und Händlern besser unterhalten, aber der Flair (Einkaufen mit guter Musik im Hintergrund) aus den letzten Jahren ging ein wenig verloren.
Thrust aus Chicago waren mit einem Set, der überwiegend „First Held High“ betraf, an der Reihe. Musikalisch kam die Truppe um den jetzigen Sänger Andy Beaudry recht gut an. „Metallic Attack“ oder auch „Posers Will Die“ sorgten für Laute Kehlen bei den Fans. Jedoch der Gesamteindruck brachte so manchen etwas zum schmunzeln oder sogar sich zum Teil abzuwenden. Ich machte mich derweil mal etwas an die Luft und bewegte meine Hand mit einem vollen Becher blonden Inhaltes zum Mund. Prost.
Weiter geht es mit NWoBHM – Tokyo Blade. Kurzfristig musste der Sänger Vic absagen, was aber dafür sorgte, daß der Originalsänger Alan Marsh nach vielen Jahren wieder mal einen Gig mit Tokyo Blade zelebrierte. Die Engländer sorgten dann wieder für volles Haus und gute Stimmung vor der Bühne. Die Lust der Musiker auf diesen Gig mit voller Spielfreude, sowie die Fans, brachten sich Gegenseitig zum Höhepunkt. Da bewegte sich nicht nur was in den ersten drei Reihen, auch weiter hinten bewegte sich die Meute. „If Heaven Is Hell“ oder auch „Night Of The Blade“ waren tolle Songs, die fast jeden in der Halle zum mitsingen oder Headbangen brachte. Ehrliche gute Musik. Toyko Blade waren, glaube ich, bisher für viele das Highlight vom Tage, aber es sollte ja noch besser werden.
Als nächstes waren dann Rock Goddess und kurze Zeit später The Rods am Werk. Beide Bands sorgten für teilweise Freude bei den Fans. Gerade Rock Goddess kamen gut an, hier war die Stimmung doch um einiges besser. Ich musste mir mal eine kleine Auszeit gönnen und machte mich auf zum nächsten kühlen Getränk und verließ mit einem guten Schnitzelweck die Halle in die frische Luft.
Jetzt kam die „Secret Band“ auf die Bühne. Es wurde schon längere Zeit getuschelt, wer es sein sollte, aber jetzt war es dann endlich raus. Ross The Boss gab sich die Ehre. Sänger Mike Cotoia sah zwar bei weitem nicht aus wie Eric Adams, jedoch brachte er aber sofort mit dem Song „Sign Of The Hammer“ so manchen nicht nur zum staunen, sondern brachte auch die komplette Halle in heftige Wallungen. Hammer, hätte ich nicht erwartet, wie ich den jungen Mann da oben stehen sah. „Kill With Power“, „Secret Of Steel“, „Blood Of My Enemies“, „Dark Avenger oder auch „Hail And Kill“ sowie der absolute Knaller „Battle Hymn“ zum Ende verwandelte die Halle in eine Sauna und das ohne Aufguss. Die meisten fanden diesen Gig, glaube ich, als Hammer. Ich muss sagen, für mich war es „nur“ ok. Persönlich freue ich mich mehr auf Razor und dann am Samstag auf Fates Warning.
Razor, hatten es jetzt natürlich etwas schwer, die Menge wieder auf Thrash einzustellen. Old School Fans wie ich waren begeistert. „Evil Invaders“ (Klassiker von 1985) wird komplett gezockt und macht wieder viel Aua im Nackenbereich. Moshpit und Crowdsurfen zieht sich durch die Halle, der Mob tobt zu der Musik der kanadischen Thrasher. Danke, was für ein geiler Gig. Große Bewegungen gab es auf der Bühne zwar nicht, die Herren hätten wohl noch auf einem Bierdeckel Fußball spielen können, aber dafür war die Mucke einfach Hammer und dies in voller Perfektion.
Mit Razor endete der erste Tag. Nicht nur Nackenschmerzen, sondern es taten auch wieder meine Füße vom langen Stehen weh. Ich glaube, so langsam aber sicher werde ich alt.
Samstag eröffnen nun den Tag Metalian aus Kanada. Eine bis dato völlig unbekannte Band. Geboten wird gradliniger Metal mit einigem an Tempo. Gute Gitarren, die sich ein wenig in den Vordergrund drängen und dazu hoher Gesang. Metallian sind eine Band, die man sich im Auge behalten sollte und einen hoffnungsvollen Tag eröffnet haben.
Weiter geht es mit Dexter Ward mit den beiden ehemaligen Battleroar Mitgliedern Manolis Karazeris und Marco Concoreggi. Die Herren auf der Bühne sprühen vor Spielfreude und Posen was das Zeug hält. Diese gute Stimmung auf der Bühne springt sofort auf die Menge um. Metal voll mit vielen Klischees, aber guter Laune brettert durch die Halle. Dexter Ward sollte man sich auch im Auge behalten, da kommt bestimmt noch einiges in der nächsten Zeit. Dies zeigt man unter anderem mit dem Song „These Metal Wings“, ein Live-Knaller.
Savage Master, sind jetzt an der Reihe. Eine Band, die wahrscheinlich nicht nur vor dem KIT viele Freunde hatte, auch nach dem Gig auf dem Festival kamen bestimmt noch einige dazu. Ich fand es schon fast peinlich, The Mentors für Arme. Sorry. Nur weil da eine Dame (Stacy Savage) die Domina raushängen lässt und ihre Musiker mit der Peitsche bedient. Danke. Eine Offenbarung war das beim besten Willen nicht was da auf der Bühne dargeboten wurde. Zwar mag es Live ein wenig besser als auf Platte rüberkommen, aber mich haut das noch lange nicht vom Sessel. Ich bin aber nicht der einzige, dem es nicht wirklich gefällt. Eine größere Menge geht lieber einkaufen oder raus an die gute Luft.
Nachdem Iron Cross schon vor über 13 Jahren mal beim KIT spielen sollten und kurzfristig absagen mussten, und auch der zweite Anlauf 2014 nicht klappte, sollte es diesmal anders sein. Tiefer US-Underground stand nun auf der Bühne. Eine Band, die für Aufsehen sorgte, auch wenn sie nicht gerade viele Songs seit 1979 auf irgendwelche Scheiben gepresst haben. Nicht nur, weil der eigentliche Sänger Mike Skelton schon 2014 an Krebs verstorben ist, nein, weil auch der Gitarrist den ganzen Gig über auf einem Hocker sitzend verbringen musste. Hut ab vor einer Band, die es trotzdem schafften, die Fans vor der Bühne zu begeistern. Zwar schafften sie es nicht, die wechselnden Sänger (Drummer, Gitarre, Bass) nur ansatzweise den rauen Gesang des verstorbenen Mike zu interpretieren, aber sonst kam man gut an bei der Meute. Kleinere Fehler wurden locker überhört und man feierte Iron Cross ab.
SKI (Norman Kiersznowski – Deadly Blessing) waren als nächstes auf der Bühne. Leider waren von Deadly Blessing keine weiteren Mitglieder mit am Start, aber trotzdem stammten die Songs vom „Ascend From The Cauldron“ Scheibe. Norman konnte mit seiner hohen Stimme immer noch begeistern und feierte eine doch gelungene Show, die mit einem Lizzy Borden Cover „American Metal“ beendet wurde. Aus Norwegen kamen dann Artch auf die Bretter. Mit Sänger Eric Hawak (der gesanglich schon ein wenig an Bruce Dickinson erinnert) hat man einen starken Mann am Mikro. Die Band kommt zwar nur zum Teil gut an, was aber auch an der Setlist liegen könnte, waren da doch einige Songs dabei, die nicht viele in der Menge kannten. Irgendwie kam hier nicht so wirklich Stimmung auf, auch wenn die Band sich bemühte und soweit gut zusammen spielte.
Besser wurde es dann bei Kenn Nardi, der mit seinen Songs vom Solo Album, sowie Songs von Anacrusis hier darbietete. Schon alleine mit seiner tollen Stimme, die zwischen cleanen Gesang und genialen Screams sehr oft wechselte, konnte er die Fans begeistern. Prog-Metal in feiner Hochform. Dafür hat sich schon das Kommen am zweiten Tag gelohnt. Songs wie „Release“ oder auch „Something Real“ stellen dies gewaltig unter Beweis. Beim Song „Sound The Alarm“ kommt dann, nach Aufforderung noch, Mayfair Sänger Mario auf die Bühne geholt, einfach nur genial. Augen zu und genießen. Hinzu kam dann noch das New Model Army Cover „I Love The World“, was für einige mit zu den Knallern in der Setlist gehörte. Es wäre schön, wenn Kenn in der nächsten Zeit wieder auf Tour gehen würde, dafür würde ich auch ein paar Kilometer auf mich nehmen, um es erleben zu dürfen.
Weiter rockten dann Praying Mantis die Halle und wie. Am Samstag kommt es schon richtig heftig. Ein Knaller nach dem anderem steht in Lauda-Königshofen auf der Bühne. Nicht nur, weil es hier wieder passt, die Jungs sind gut drauf und verstehen die Menge zu begeistern. Starke Melodien (oder auch die sanften Gitarrenpassagen von Timo Troy sorgten fast für Tränen) sowie genialer Gesang erfreut die Fans. Die beiden Troy Brüder bringen mit Praying Mantis die Halle wieder in schwere Wallungen. Man merkt auch, die Jungs spielen schon einige Zeit zusammen und wissen, was sie tun. Schwerpunkt des Sets war vom „Time Tells No Lies“ Album.
Heir Apparent, die mit ihrem neuen Sänger Will Shaw im Gepäck kamen, waren der nächste Hammer. Wieder eine sehr gut aufeinander eingespielte Truppe mit einem tollen Sänger, der immer wieder die „Nähe “ zu den Fans suchte und meisterlich seine Stimme einsetzte (noch mehr Stimmen kann man dann beim hymnischen Refrain von „We, The People“ erlauschen, da hier fast die komplette Halle mit vertreten ist - Gänsehaut). Will hat auch sehr viel Gefühl in seiner Stimme, wie man es z.B. beim Song „One Small Voice“ merkte. 75 Minuten tolle Songs wie „Running From The Thunder“, „One Small Voice“ oder „Keeper Of The Reign“. Das Hauptaugenmerk der Setlist lag beim „Graceful Inheritance“ Album. Nachdem „Another Candle“ erklang und die Truppe verschwunden war, wurde viel über diesen tollen Sänger gesprochen. Ich denke, viele wünschen sich schnell mehr Konzerte, sowie ein Album mit Will am Mikro.
Jetzt war es endlich soweit, Fates Warning. Zu ihrem 30. Geburtstag des Meisterwerkes „Awaken The Guardian“ mit folgendem Line-Up J. Matheos, J. Arch, F. Aresti, S. Zimmerman & J.DiBiase. Pure Gänsehaut und leichtes Pippi in den Augen, aber sonst alles gut. Was für ein wahrhaftiges Gefühl an Glückseeligkeit strömt durch meinen Körper. Fates Warning, eins der absoluten Highlights der ganzen Keep It True Festivals, die ich besuchen durfte. Zwar ist zu Begin der Sound noch ein wenig dürftig, aber man merkt eine absolute Spannung voller Freude bei allen Fans in der Halle. Neben dem Album „Awaken The Guardian“ gab es dann noch Klassiker wie „Night On Broken“ oder „The Spectre Within“. Die Herren begeistern die Fans in Hochform und zelebrieren sehr konzentriert einen absoluten Hörorgasmus nach dem anderen. Ein Götteralbum, wie es „Awaken...“ ist, wurde von menschlichen Göttern dargeboten. Nach dem Song „Exodus“ gab es eine ganz kurze Verschnaufpause. Egal, was manche sagen. Vielleicht wäre es besser gewesen, das „Awaken...“ Album nicht komplett alle Songs nacheinander ohne zwischenzeitlich ein paar andere Stücke anderer Alben zu spielen, aber trotzdem war der Auftritt von Fates Warning der Hammer.
Danke für dieses wieder sehr geile Festival, trotz einiger kleiner Probleme wie mit der sehr langen Zeit, die man beim Eingang brauchte.
Lauda – Königshofen 29.-30.04.2016
Im Vorfeld gab es ja einiges an Unruhe wegen den doch sehr schnell verkauften Tickets für das Festival. Viele, die versucht haben, noch am zweiten Tag des letztjährigen Festivals Tickets für 2016 zu ergattern, wurden leicht belächelt, da schon alle weg waren. Nachdem man sich dann doch noch entschlossen hatte, noch einmal nachzulegen, damit ein paar Leute mehr in die Halle können. Dies bedeutete aber auch, der Metal Markt „flog“ aus der Halle und der Eingang wurde über den Markt geregelt. Dadurch dauerte der Einlass für einige eine Ewigkeit, was für einiges murren bei den Fans sorgte. Des weiteren musste man sich entscheiden, entweder langsam in die Halle gehen und auf dem Markt nach irgendwelchen Schätzen suchen oder schnell durchlaufen Richtung Halle zur Musik, dafür aber eine fast leere Einkaufstüte. Mal gespannt, wie es 2017 von statten läuft. Ungewohnt war das Festival 2016 dadurch für den einen oder anderen, der schon öfter dort war.
Dafür wurden aber viele von den genialen Bands auf der Bühne wie z.B. Razor, SDI, Kenn Nardi of Anacrusis und ganz besonders Fates Warning entschädigt.
Freitag, Punkt 13:00 Uhr begannen Terminus (Nordiren) ihren Set mit traditionellen Metal. Die Jungs um Sänger James Beattie sorgten mit ihren Songs vom „The Reaper´s Spiral“ schon für leichte gute Stimmung bei der Meute vor der Bühne (obwohl vielleicht nur recht wenige die Band bisher kannten). Man merkt, die Herren verstehen ihr Handwerk, sind gut eingespielt und verbreiten gute Musik.
Mythra, mit ihrem NWoBHM waren da schon etwas mehr bekannter. Die älteren Herrschaften sorgten dann auch für noch mehr gute Laune bei den Fans. Obwohl der Soundmann diesmal ein wenig Probleme mit dem Sound hatte, was man als langjähriger Kepp It True Gänger nicht wirklich gewohnt war. Es dauerte einige Zeit, bis man dies besser im Griff hatte.
Mythra sorgten aber mit ihren guten Songs für die nötige Stimmung und erfreute mit Songs wie „U.F.O.“, „Heaven Lies Above“, „Death And Destiny“ die Fans der guten Handwerkarbeit vor der Bühne.
Jetzt war mal wieder eine kleine Perle des deutschen Metal am Start. S.D.I. Die Band konnte ja schon 2015 beim Metal Assault für viel Freude bei den Metal Jüngern sorgen. Ist schon komisch, irgendwie sorgten ihre Platten bisher nie für große und hohe Chatplätze. Die Jungs hauten guten ollen Speed Metal den Fans um die Ohren. Da flogen einige Haupthaare durch die Gegend und sorgten für so manche Schmerzen im Nacken. Zwar ist Sänger Reinhard Kruse kein Karel Gott am Mikro, aber die Fans freuten sich trotzdem wie Bolle über S.D.I. Gerade beim Song „Megamosh“ wackelte die Halle. Die Herren hatten frische Spielfreude im Koffer und bekamen bestimmt auch den einen oder anderen neuen Fan hinzu. Auch lange, nachdem die Band schon von der Bühne verschwunden war, hörte man immer wieder einige „Megamosh“ Laute aus der Ferne.
Etwas schade war es schon, wenn man sich auf dem Markt durch die ganzen Stände nach irgendwelchen interessanten Einkäufen „drückte“ bekam man von der Musik aus der Halle nicht wirklich viel mit. Man konnte sich zwar so mit den Bekannten und Händlern besser unterhalten, aber der Flair (Einkaufen mit guter Musik im Hintergrund) aus den letzten Jahren ging ein wenig verloren.
Thrust aus Chicago waren mit einem Set, der überwiegend „First Held High“ betraf, an der Reihe. Musikalisch kam die Truppe um den jetzigen Sänger Andy Beaudry recht gut an. „Metallic Attack“ oder auch „Posers Will Die“ sorgten für Laute Kehlen bei den Fans. Jedoch der Gesamteindruck brachte so manchen etwas zum schmunzeln oder sogar sich zum Teil abzuwenden. Ich machte mich derweil mal etwas an die Luft und bewegte meine Hand mit einem vollen Becher blonden Inhaltes zum Mund. Prost.
Weiter geht es mit NWoBHM – Tokyo Blade. Kurzfristig musste der Sänger Vic absagen, was aber dafür sorgte, daß der Originalsänger Alan Marsh nach vielen Jahren wieder mal einen Gig mit Tokyo Blade zelebrierte. Die Engländer sorgten dann wieder für volles Haus und gute Stimmung vor der Bühne. Die Lust der Musiker auf diesen Gig mit voller Spielfreude, sowie die Fans, brachten sich Gegenseitig zum Höhepunkt. Da bewegte sich nicht nur was in den ersten drei Reihen, auch weiter hinten bewegte sich die Meute. „If Heaven Is Hell“ oder auch „Night Of The Blade“ waren tolle Songs, die fast jeden in der Halle zum mitsingen oder Headbangen brachte. Ehrliche gute Musik. Toyko Blade waren, glaube ich, bisher für viele das Highlight vom Tage, aber es sollte ja noch besser werden.
Als nächstes waren dann Rock Goddess und kurze Zeit später The Rods am Werk. Beide Bands sorgten für teilweise Freude bei den Fans. Gerade Rock Goddess kamen gut an, hier war die Stimmung doch um einiges besser. Ich musste mir mal eine kleine Auszeit gönnen und machte mich auf zum nächsten kühlen Getränk und verließ mit einem guten Schnitzelweck die Halle in die frische Luft.
Jetzt kam die „Secret Band“ auf die Bühne. Es wurde schon längere Zeit getuschelt, wer es sein sollte, aber jetzt war es dann endlich raus. Ross The Boss gab sich die Ehre. Sänger Mike Cotoia sah zwar bei weitem nicht aus wie Eric Adams, jedoch brachte er aber sofort mit dem Song „Sign Of The Hammer“ so manchen nicht nur zum staunen, sondern brachte auch die komplette Halle in heftige Wallungen. Hammer, hätte ich nicht erwartet, wie ich den jungen Mann da oben stehen sah. „Kill With Power“, „Secret Of Steel“, „Blood Of My Enemies“, „Dark Avenger oder auch „Hail And Kill“ sowie der absolute Knaller „Battle Hymn“ zum Ende verwandelte die Halle in eine Sauna und das ohne Aufguss. Die meisten fanden diesen Gig, glaube ich, als Hammer. Ich muss sagen, für mich war es „nur“ ok. Persönlich freue ich mich mehr auf Razor und dann am Samstag auf Fates Warning.
Razor, hatten es jetzt natürlich etwas schwer, die Menge wieder auf Thrash einzustellen. Old School Fans wie ich waren begeistert. „Evil Invaders“ (Klassiker von 1985) wird komplett gezockt und macht wieder viel Aua im Nackenbereich. Moshpit und Crowdsurfen zieht sich durch die Halle, der Mob tobt zu der Musik der kanadischen Thrasher. Danke, was für ein geiler Gig. Große Bewegungen gab es auf der Bühne zwar nicht, die Herren hätten wohl noch auf einem Bierdeckel Fußball spielen können, aber dafür war die Mucke einfach Hammer und dies in voller Perfektion.
Mit Razor endete der erste Tag. Nicht nur Nackenschmerzen, sondern es taten auch wieder meine Füße vom langen Stehen weh. Ich glaube, so langsam aber sicher werde ich alt.
Samstag eröffnen nun den Tag Metalian aus Kanada. Eine bis dato völlig unbekannte Band. Geboten wird gradliniger Metal mit einigem an Tempo. Gute Gitarren, die sich ein wenig in den Vordergrund drängen und dazu hoher Gesang. Metallian sind eine Band, die man sich im Auge behalten sollte und einen hoffnungsvollen Tag eröffnet haben.
Weiter geht es mit Dexter Ward mit den beiden ehemaligen Battleroar Mitgliedern Manolis Karazeris und Marco Concoreggi. Die Herren auf der Bühne sprühen vor Spielfreude und Posen was das Zeug hält. Diese gute Stimmung auf der Bühne springt sofort auf die Menge um. Metal voll mit vielen Klischees, aber guter Laune brettert durch die Halle. Dexter Ward sollte man sich auch im Auge behalten, da kommt bestimmt noch einiges in der nächsten Zeit. Dies zeigt man unter anderem mit dem Song „These Metal Wings“, ein Live-Knaller.
Savage Master, sind jetzt an der Reihe. Eine Band, die wahrscheinlich nicht nur vor dem KIT viele Freunde hatte, auch nach dem Gig auf dem Festival kamen bestimmt noch einige dazu. Ich fand es schon fast peinlich, The Mentors für Arme. Sorry. Nur weil da eine Dame (Stacy Savage) die Domina raushängen lässt und ihre Musiker mit der Peitsche bedient. Danke. Eine Offenbarung war das beim besten Willen nicht was da auf der Bühne dargeboten wurde. Zwar mag es Live ein wenig besser als auf Platte rüberkommen, aber mich haut das noch lange nicht vom Sessel. Ich bin aber nicht der einzige, dem es nicht wirklich gefällt. Eine größere Menge geht lieber einkaufen oder raus an die gute Luft.
Nachdem Iron Cross schon vor über 13 Jahren mal beim KIT spielen sollten und kurzfristig absagen mussten, und auch der zweite Anlauf 2014 nicht klappte, sollte es diesmal anders sein. Tiefer US-Underground stand nun auf der Bühne. Eine Band, die für Aufsehen sorgte, auch wenn sie nicht gerade viele Songs seit 1979 auf irgendwelche Scheiben gepresst haben. Nicht nur, weil der eigentliche Sänger Mike Skelton schon 2014 an Krebs verstorben ist, nein, weil auch der Gitarrist den ganzen Gig über auf einem Hocker sitzend verbringen musste. Hut ab vor einer Band, die es trotzdem schafften, die Fans vor der Bühne zu begeistern. Zwar schafften sie es nicht, die wechselnden Sänger (Drummer, Gitarre, Bass) nur ansatzweise den rauen Gesang des verstorbenen Mike zu interpretieren, aber sonst kam man gut an bei der Meute. Kleinere Fehler wurden locker überhört und man feierte Iron Cross ab.
SKI (Norman Kiersznowski – Deadly Blessing) waren als nächstes auf der Bühne. Leider waren von Deadly Blessing keine weiteren Mitglieder mit am Start, aber trotzdem stammten die Songs vom „Ascend From The Cauldron“ Scheibe. Norman konnte mit seiner hohen Stimme immer noch begeistern und feierte eine doch gelungene Show, die mit einem Lizzy Borden Cover „American Metal“ beendet wurde. Aus Norwegen kamen dann Artch auf die Bretter. Mit Sänger Eric Hawak (der gesanglich schon ein wenig an Bruce Dickinson erinnert) hat man einen starken Mann am Mikro. Die Band kommt zwar nur zum Teil gut an, was aber auch an der Setlist liegen könnte, waren da doch einige Songs dabei, die nicht viele in der Menge kannten. Irgendwie kam hier nicht so wirklich Stimmung auf, auch wenn die Band sich bemühte und soweit gut zusammen spielte.
Besser wurde es dann bei Kenn Nardi, der mit seinen Songs vom Solo Album, sowie Songs von Anacrusis hier darbietete. Schon alleine mit seiner tollen Stimme, die zwischen cleanen Gesang und genialen Screams sehr oft wechselte, konnte er die Fans begeistern. Prog-Metal in feiner Hochform. Dafür hat sich schon das Kommen am zweiten Tag gelohnt. Songs wie „Release“ oder auch „Something Real“ stellen dies gewaltig unter Beweis. Beim Song „Sound The Alarm“ kommt dann, nach Aufforderung noch, Mayfair Sänger Mario auf die Bühne geholt, einfach nur genial. Augen zu und genießen. Hinzu kam dann noch das New Model Army Cover „I Love The World“, was für einige mit zu den Knallern in der Setlist gehörte. Es wäre schön, wenn Kenn in der nächsten Zeit wieder auf Tour gehen würde, dafür würde ich auch ein paar Kilometer auf mich nehmen, um es erleben zu dürfen.
Weiter rockten dann Praying Mantis die Halle und wie. Am Samstag kommt es schon richtig heftig. Ein Knaller nach dem anderem steht in Lauda-Königshofen auf der Bühne. Nicht nur, weil es hier wieder passt, die Jungs sind gut drauf und verstehen die Menge zu begeistern. Starke Melodien (oder auch die sanften Gitarrenpassagen von Timo Troy sorgten fast für Tränen) sowie genialer Gesang erfreut die Fans. Die beiden Troy Brüder bringen mit Praying Mantis die Halle wieder in schwere Wallungen. Man merkt auch, die Jungs spielen schon einige Zeit zusammen und wissen, was sie tun. Schwerpunkt des Sets war vom „Time Tells No Lies“ Album.
Heir Apparent, die mit ihrem neuen Sänger Will Shaw im Gepäck kamen, waren der nächste Hammer. Wieder eine sehr gut aufeinander eingespielte Truppe mit einem tollen Sänger, der immer wieder die „Nähe “ zu den Fans suchte und meisterlich seine Stimme einsetzte (noch mehr Stimmen kann man dann beim hymnischen Refrain von „We, The People“ erlauschen, da hier fast die komplette Halle mit vertreten ist - Gänsehaut). Will hat auch sehr viel Gefühl in seiner Stimme, wie man es z.B. beim Song „One Small Voice“ merkte. 75 Minuten tolle Songs wie „Running From The Thunder“, „One Small Voice“ oder „Keeper Of The Reign“. Das Hauptaugenmerk der Setlist lag beim „Graceful Inheritance“ Album. Nachdem „Another Candle“ erklang und die Truppe verschwunden war, wurde viel über diesen tollen Sänger gesprochen. Ich denke, viele wünschen sich schnell mehr Konzerte, sowie ein Album mit Will am Mikro.
Jetzt war es endlich soweit, Fates Warning. Zu ihrem 30. Geburtstag des Meisterwerkes „Awaken The Guardian“ mit folgendem Line-Up J. Matheos, J. Arch, F. Aresti, S. Zimmerman & J.DiBiase. Pure Gänsehaut und leichtes Pippi in den Augen, aber sonst alles gut. Was für ein wahrhaftiges Gefühl an Glückseeligkeit strömt durch meinen Körper. Fates Warning, eins der absoluten Highlights der ganzen Keep It True Festivals, die ich besuchen durfte. Zwar ist zu Begin der Sound noch ein wenig dürftig, aber man merkt eine absolute Spannung voller Freude bei allen Fans in der Halle. Neben dem Album „Awaken The Guardian“ gab es dann noch Klassiker wie „Night On Broken“ oder „The Spectre Within“. Die Herren begeistern die Fans in Hochform und zelebrieren sehr konzentriert einen absoluten Hörorgasmus nach dem anderen. Ein Götteralbum, wie es „Awaken...“ ist, wurde von menschlichen Göttern dargeboten. Nach dem Song „Exodus“ gab es eine ganz kurze Verschnaufpause. Egal, was manche sagen. Vielleicht wäre es besser gewesen, das „Awaken...“ Album nicht komplett alle Songs nacheinander ohne zwischenzeitlich ein paar andere Stücke anderer Alben zu spielen, aber trotzdem war der Auftritt von Fates Warning der Hammer.
Danke für dieses wieder sehr geile Festival, trotz einiger kleiner Probleme wie mit der sehr langen Zeit, die man beim Eingang brauchte.
Voivod Reviews
VOIVOD – RRRÖÖÖAAARRR (2CD-DVD)
23 SONGS -
VOIVOD – DIMENSION HATRÖSS (2CD-DVD)
23 SONGS -
VOIVOD – KILLING TECHNOLOGY (2CD-DVD)
23 SONGS -
NOISE
Nachdem Noise Records ja „wieder leben“ und schon einige „The Very Best Of NoiseYears“ von Voivod, Kreator, Helloween, Rage etc. veröffentlicht haben, kommt nun weiteres Material. Neben den Scheiben aus den 80er Jahren kommen noch auf einer zweiten CD und DVD Live Konzerte aus dieser Zeit als Bonus hinzu. Dies dürfte die Fans der Band ungemein freuen, auch wenn die Soundqualität nicht gerade 100% Top ist (dafür hört man aber die Fans und die jeweiligen Ansprachen zwischen den Songs). Unter anderem „No Speed Limit Week-End“ - Montreal 86, „A Flawless Structure?“ - Montreal 88 oder „Spectrum“ - 87 Montreal. Auf den DVDs sind dann noch ein paar Live Beiträge mehr vorhanden, die jetzt nicht nur aus Kanada kommen. Diese Live-Videos sind vom Sound und Bild her eher keine HD Qualität. Ansehen und Hören kann man sich die Aufnahmen trotzdem, besonders, wenn man Fan der Gruppe ist. Ist eben auch einfach Kult. Hinzu kommen im Booklet auch noch schöne olle Fotos aus der guten alten Zeit. Dies ist aber, denke ich, leicht zu verschmerzen. Nicht nur, weil es Aufnahmen sind, die auch nicht unbedingt jeder Fan in seiner Sammlung hat. Voivod zählen ja noch immer zu diejenigen Bands, die musst du lieben oder hassen, ein zwischendurch gibt es da nicht. Dazu ist die Musik, der Gesang und der Sound der Truppe zu abgefahren und manchmal muss man schon gute Nerven haben, um sich die Scheiben der Band komplett anzuhören. Jedoch ist die Band wie ein Virus, wenn man einmal den Jungs gelauscht hat, ist man mit ihnen infiziert. Voivod sind einfach eine Kult-Truppe. Dies haben sie die ganzen Jahre immer schön unter Beweis gestellt und wer sie mal Live gesehen hat, wird mir dies bestimmt auch bestätigen. (wolle)
23 SONGS -
VOIVOD – DIMENSION HATRÖSS (2CD-DVD)
23 SONGS -
VOIVOD – KILLING TECHNOLOGY (2CD-DVD)
23 SONGS -
NOISE
Nachdem Noise Records ja „wieder leben“ und schon einige „The Very Best Of NoiseYears“ von Voivod, Kreator, Helloween, Rage etc. veröffentlicht haben, kommt nun weiteres Material. Neben den Scheiben aus den 80er Jahren kommen noch auf einer zweiten CD und DVD Live Konzerte aus dieser Zeit als Bonus hinzu. Dies dürfte die Fans der Band ungemein freuen, auch wenn die Soundqualität nicht gerade 100% Top ist (dafür hört man aber die Fans und die jeweiligen Ansprachen zwischen den Songs). Unter anderem „No Speed Limit Week-End“ - Montreal 86, „A Flawless Structure?“ - Montreal 88 oder „Spectrum“ - 87 Montreal. Auf den DVDs sind dann noch ein paar Live Beiträge mehr vorhanden, die jetzt nicht nur aus Kanada kommen. Diese Live-Videos sind vom Sound und Bild her eher keine HD Qualität. Ansehen und Hören kann man sich die Aufnahmen trotzdem, besonders, wenn man Fan der Gruppe ist. Ist eben auch einfach Kult. Hinzu kommen im Booklet auch noch schöne olle Fotos aus der guten alten Zeit. Dies ist aber, denke ich, leicht zu verschmerzen. Nicht nur, weil es Aufnahmen sind, die auch nicht unbedingt jeder Fan in seiner Sammlung hat. Voivod zählen ja noch immer zu diejenigen Bands, die musst du lieben oder hassen, ein zwischendurch gibt es da nicht. Dazu ist die Musik, der Gesang und der Sound der Truppe zu abgefahren und manchmal muss man schon gute Nerven haben, um sich die Scheiben der Band komplett anzuhören. Jedoch ist die Band wie ein Virus, wenn man einmal den Jungs gelauscht hat, ist man mit ihnen infiziert. Voivod sind einfach eine Kult-Truppe. Dies haben sie die ganzen Jahre immer schön unter Beweis gestellt und wer sie mal Live gesehen hat, wird mir dies bestimmt auch bestätigen. (wolle)
Montag, 13. Februar 2017
Fates Warning Live-Review Aschaffenburg 2017
Fates Warning, Armored Dawn, Fallen Arise
Aschaffenburg, Colosaal 30.01.2017
Fates Warning in meiner Nähe, live, nix wie hin dachte ich mir. Gesagt getan. Es hat sich von
Fates Warning in meiner Nähe, live, nix wie hin dachte ich mir. Gesagt getan. Es hat sich von
der ersten bis zur letzten Sekunde des Abends gelohnt. Zum Glück war ich auch bei Zeit dort
und konnte mir sozusagen in der ersten Reihe meinen Platz sichern. Eröffnen durften die aus
Griechenland kommenden Fallen Arise. Eine bis dato noch unbekannte Band, die sich dem
symphonischen Metal verschrieben haben. Neben der Sopran Stimme von Fiona Creaby steht
mit Vlassis K. noch der männliche Gesangpart für die "härteren" Gesangspassagen auf der
Bühne. Ein doch starker, auch optischer Kontrast, aber gesanglich waren beide okay. Die
Griechen hatten es zwar etwas schwer, bei der Masse vor der Bühne anzukommen, aber schafften
es bis zum Ende der knapp 25 Minuten ihres Auftritts bei dem einen oder anderen. Fiona war
nicht die einzige Frau bei Fallen Arise auf der Bühne, auch Gitarristin Amy Lewis war zum
ersten Mal live mit on Tour. Die Truppe versprühte schon einiges an Spielfreude und brachten
ihren Gig souverän über die Runden. Die Songauswahl wurde aus den bisher zwei Veröffentlichen
Alben ausgewählt, 2 Songs vom 2013er Album "Ethereal" und der Rest vom aktuellem Werk
"Adeline". Nach der Show, konnten sich noch einige mit der Band in "Ruhe" am Merch-Stand
unterhalten und Fotos machen. Melodischer auch beim Gesang ging es dann bei der aus Brasilien
kommenden Truppe Armored Dawn zu Werke. Mit Kriegsbemalung, Pelzweste (Sänger
Eduardo Parras) sowie Schwert enterte man die Bühne im Colos-Saal. Mit viel Spielfreude
konnten auch diese Gesellen so manchen Metal Fan vor der Bühne überzeugen. Zu erst waren
aber auch hier die etwas "älteren" Fans, die "nur" wegen Fates Warning anwesend waren,
leicht skeptisch, gefallen an der Musik zu finden. Doch der gradlinige Power Metal konnte dank
der großen Spielfreude immer mehr im Saal überzeugen. So denke ich, dass doch die eine
oder andere CD vom aktuellen Debüt - Album "Power Of Warriors" den Besitzer wechselte.
Einen richtigen Ohrwurm hatte die Band mit der Dropkick Murphy Coverversion "Rose Tattoo"
auch am Start. Auch wenn die ersten beiden Bands ein wenig gewöhnungsbedürftig waren,
war es bisher schon ein gelungener Abend.
Aber, es wurde ja noch viel besser.....
Progressiv-Metal in absoluter Reinkultur und in Hochform. Die Songauswahl wurde von Songs
Aber, es wurde ja noch viel besser.....
Progressiv-Metal in absoluter Reinkultur und in Hochform. Die Songauswahl wurde von Songs
derer Alben zusammengestellt, bei denen der aktuelle Sänger Ray Alder mitwirkte. Zu erwähnen,
sei noch Jim und Ray sind wohl irgendwo in den Jungbrunnen gefallen. Abgesehen davon,
dass Ray die ganz hohen Gesangspassagen doch eher weglässt gibt es in keinster weise
irgendwelche Alterserscheinungen zu erkennen. Die 1983 gegründete Band konnte mich,
wie schon beim letztjährigen Keep It True Gig, voll und ganz überzeugen. Ich glaube, das eine
oder andere Mal hatte ich etwas Pipi im Auge, was ein hammergeiler Gig. Voller Spielfreude
zeigten sich die Herren auf der Bühne und Joey Vera zupfte nicht nur seine Basssaiten wie
ein Weltmeister, sondern machte auch Grimassen wie ein Weltmeister. Vom aktuellen Werk
"Theories Of Flight" gab es unter anderem "Seven Stars" (hier bebte der Saal und gefühlte
10.000 Kehlen sangen laut mit), "The Light And The Shade Things" zu hören. Des weiteren
wurden unter anderem Songs wie "One", "One Thousend Fires", "Firefly" oder auch
"Through Different Eyes" sowie "Monument" dargeboten. Am Ende bleibt ein unvergesslicher
Abend und ein absoluter Ohrorgasmus nach dem anderen. Danke, Jungs und Mädels. (wolle)
Donnerstag, 9. Februar 2017
ANNIHILATOR - TRIPLE THREAT
22 SONGS - 198:00
UDR
Hier möchte ich jetzt erstmal die zweite CD dieser Box erwähnen. Annihilator schaffen es als vielleicht eine der ersten Thrash Bands, die eine Unplugged-CD veröffentlichen. Nicht nur, dass dies eine absolute tolle gefühlvolle Seite von Jeff und seinen Mannen aufzeigt, sondern das Werk ist auch wirklich noch KLASSE gelungen. Die Stimme von Jeff war ja schon immer gut, aber hier muss man vor Mister Waters einfach den Hut ziehen. Absolut starkes Kino, was aus den Boxen kommt. Ohne Nachbereitung hat Jeff diese Songs live eingespielt. Er zeigt hier unter anderem, was er an der Gitarre alles so drauf hat und setzt dazu dann seine gefühlvolle Stimme extrem passend in Geltung. Ich verfolge Annihilator und Jeff schon zu Demo-Zeiten und muss sagen, was er hier vollbracht hat, ist mit das i-Tüpfelchen seines Schaffens. Auch wenn vielleicht hier und da ein klein wenig die Luft ausgeht. Songs die "Bad Child", "Holding On", "Crystal Ann" oder ganz besonders "Phoenix Rising" sind einfach Gänsehaut.
Die erste CD hat als Inhalt den Gig vom Bang Your Head Festival 2016. Die Aufnahme klingt nicht glattgebügelt, sondern schön roh und eben einfach live. Da wurde nichts nachgearbeitet. Songs wie "King Of The Kill", "Set The World On Fire" (ein absoluter Klassiker), "Never, Nerverland" (noch ein Klassiker" oder auch der Oberklassiker "Alison Hell" klingen so wie sie live eben klingen müssen. Daumen weit nach oben. Hinzu kommt dann die DVD /Blue-Ray, die dann den Gig in Balingen, sowie den Unplugged Auftritt, ins heimische Wohnzimmer bringt. Als Bonus hat man dann eine Doku über die Aufnahmen zur Scheibe mit dazu gepackt. Das Ganze kommt dann als tolles aufklappbares Digipak in Kreuz-Form. Ich denke, hier werden nicht nur eingefleischte Annihilator Fans ihre wahre Freude haben. (wolle)
22 SONGS - 198:00
UDR
Hier möchte ich jetzt erstmal die zweite CD dieser Box erwähnen. Annihilator schaffen es als vielleicht eine der ersten Thrash Bands, die eine Unplugged-CD veröffentlichen. Nicht nur, dass dies eine absolute tolle gefühlvolle Seite von Jeff und seinen Mannen aufzeigt, sondern das Werk ist auch wirklich noch KLASSE gelungen. Die Stimme von Jeff war ja schon immer gut, aber hier muss man vor Mister Waters einfach den Hut ziehen. Absolut starkes Kino, was aus den Boxen kommt. Ohne Nachbereitung hat Jeff diese Songs live eingespielt. Er zeigt hier unter anderem, was er an der Gitarre alles so drauf hat und setzt dazu dann seine gefühlvolle Stimme extrem passend in Geltung. Ich verfolge Annihilator und Jeff schon zu Demo-Zeiten und muss sagen, was er hier vollbracht hat, ist mit das i-Tüpfelchen seines Schaffens. Auch wenn vielleicht hier und da ein klein wenig die Luft ausgeht. Songs die "Bad Child", "Holding On", "Crystal Ann" oder ganz besonders "Phoenix Rising" sind einfach Gänsehaut.
Die erste CD hat als Inhalt den Gig vom Bang Your Head Festival 2016. Die Aufnahme klingt nicht glattgebügelt, sondern schön roh und eben einfach live. Da wurde nichts nachgearbeitet. Songs wie "King Of The Kill", "Set The World On Fire" (ein absoluter Klassiker), "Never, Nerverland" (noch ein Klassiker" oder auch der Oberklassiker "Alison Hell" klingen so wie sie live eben klingen müssen. Daumen weit nach oben. Hinzu kommt dann die DVD /Blue-Ray, die dann den Gig in Balingen, sowie den Unplugged Auftritt, ins heimische Wohnzimmer bringt. Als Bonus hat man dann eine Doku über die Aufnahmen zur Scheibe mit dazu gepackt. Das Ganze kommt dann als tolles aufklappbares Digipak in Kreuz-Form. Ich denke, hier werden nicht nur eingefleischte Annihilator Fans ihre wahre Freude haben. (wolle)
Montag, 9. Januar 2017
PARADOX – Reunion after 28 years!
PARADOX – Reunion after 28 years!
German Speed Metal pioneers PARADOX are re-forming after 28 years with their original line up: Charly Steinhauer (vocals/guitar), Markus Spyth (guitar), Roland Stahl (bass) and Axel Blaha (drums).
This was the original line up for their debut album "Product Of Imagination", released in 1987. Soon after, they were called the #1 german newcomer and were record of the month in several print magazines.
The second album "Heresy" is also known as an old school Speed Metal classic.
PARADOX will play their official reunion show at german BANG YOUR HEAD festival in Balingen (July 12th – 15th 2017) and after that at HARDER THAN STEEL festival in Dittigheim on September 30th 2017.
They will play an old school setlist with songs from the first two albums.

PARADOX – Reunion nach 28 Jahren in Originalbesetzung!
PARADOX reformieren sich nach 28 Jahren in ihrem originalen Line-Up, bestehend aus Charly Steinhauer (Gesang/Gitarre), Markus Spyth (Gitarre), Roland Stahl (Bass) und Axel Blaha (Schlagzeug).
In dieser Besetzung spielte man schon 1987 das Debutalbum "Product Of Imagination" ein, welches in vielen Magazinen zur Platte des Monats gekürt wurde, und der Band in kürzester Zeit den Ruf Deutschlands Newcomer Nr.1 zu sein bescherte.
Ihr zweites Album "Heresy" zählt mittlerweile ebenso als Klassiker.
PARADOX werden ihre offizielle Comebackshow, welche auch das erste PARADOX Konzert in Deutschland seit 8 Jahren überhaupt darstellt, auf dem BANG YOUR HEAD Festival in Balingen (12.-15.07.2017) geben.
Außerdem werden PARADOX am 30.09.2017 beim HARDER THAN STEEL Festival in Dittigheim zu Gast sein. Die Old School Setlist auf beiden Festivals wird aus Songs der ersten beiden Scheiben bestehen.
Sonntag, 8. Januar 2017
Mittwoch, 14. Dezember 2016
KONKHRA JOINS FORCES WITH HAMMERHEART RECORDS
DANISH METAL LEGENDS KONKHRA JOINS FORCES WITH HAMMERHEART RECORDS

Hammerheart Records joins forces with Danish metal legends Konkhra for catalogue re-issues and new album in 2017!
Hammerheart Records is extremely proud to announce the signing of the Danish band Konkhra, who are around for nearly 30 years by now. Through the years Konkhra developed from a great old school Death Metal band to a frontrunner of the more extreme death ‘n’ roll scene. Most people will remember Konkhra for the 1997 release “Weed Out the Weak”, which was a huge commercial success and featured Chris Kontos (Machine Head) and James Murphy (Death/Obituary). Possibly the band will perform this album on selected 2017 dates.
In 2017 we plan the following releases:
Weed Out The Weak LP/Deluxe CD (with the The Freakshow EP as bonus)
Sexual Affective Disorder LP/Deluxe-CD (with the Stranded EP as bonus)
New album T.B.A. CD/LP
Spit Or Swallow LP/Deluxe-CD (with The Facelift EP and Live Eraser as bonus)
The vinyl editions will be first timers, all artwork and audio will be spiced up and re-mastered. More information on the new album will follow soon.
www.facebook.com/KonkhraOfficial
www.konkhra.com
Montag, 12. Dezember 2016
Motörhead Box , Alice Cooper live from Wacken and more...
UDR MUSIC/MOTÖRHEAD MUSIC VERÖFFENTLICHEN BOX MIT MOTÖRHEAD ALBEN VOR DEN FEIERTAGEN am 16. Dezember 2016
Am 16. Dezember veröffentlicht UDR Music und Motörhead Music WAKE THE DEAD, eine Special Edition Box-Set mit den Alben The Wörld Is Yours, Aftershock und Bad Magic. Diese
erfolgreichen Beispiele der unvergleichlichen Kraft, die Motörhead bis
zum viel zu frühn Tod von Frontmann und Legende Lemmy Kilmister
auszeichnete, werden in spezieller Clamshell Box-Verpackung
präsentiert, deren Cover Lemmys Zeichnungen aus der Entstehungszeit der
beinhalteten Alben zieren.
Lemmy
liebte es zu zeichnen und skizzierte oft Ideen für T-Shirtmotive oder
Artworks. Das Cover dieser Box zeigt eindrucksvoll sein Talent für diese
grob skizzierten Zeichnungen.
Die Box enthält außerdem ein klassisches Foto von Kilmister/Phil Campbell/Mikkey Dee festgehalten vom bekannten Fotografen Pep Bonet.
Mehr Infos unter: http://www.udr-music.com
Mehr Infos unter: http://www.udr-music.com
Alice Cooper - Raise The Dead - Live From Wacken am 16. Dezember!
Mit Alice Cooper kann
UDR Music – The Home Of Legends einen weiteren großartigen Künstler,
einen einzigartigen Entertainer und eine wahre Rocklegende aufwarten.
Die
unglaubliche Karriere des "Godfather Of Shock Rock" dauert bereits seit
fünf Jahrzehnten an und noch kein Ende in Sicht! Alice Cooper hat die
Landschaft des Hard Rock und Heavy Metal wie kein anderer Künstler
gestaltet. Seine theatralischen Bühnenshows hatten maßgeblichen Einfluss
auf Bands und Künstler wie KISS, OZZY, MARILYN MANSON, RAMMSTEIN &
SLIPKNOT nur um einige zu nennen.
Raise The Dead - Live From Wacken
ist die erste einer Reihe von Veröffentlichungen legendärer Wacken
Konzerte, deren Zweck es ist, die Wacken Foundation zu unterstützen. Die
Wacken Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, die aufstrebende
Talente im Hard Rock und Heavy Metal auf ihrem Weg zum Erfolg
unterstützt. Als UDR Music Alice das Projekt vorschlug, war er sofort
Feuer und Flamme und sicherte seine Hilfe zu. Ein Teil der Einnahmen
wird direkt an die Wacken Foundation gespendet.
Raise The Dead - Live From Wacken ist
eine limitierte Box, die exklusiv für die Feiertage erhältlich sein
wird. Diese Deluxe Edition beinhaltet das Konzert auf BluRay (FullHD),
auf 3 Vinyl heavy-weight LPs und 3 x 12” Fotodrucke in einer Sammlerbox.
Die Spielzeit der BluRay beträgt 88 Minuten und wird ergänzt durch ein
20-minütiges Interview mit Alice Cooper.
22 Songs LIVE – eine phänomenale Bühnenshow in 3 Akten mit 3 komplett unterschiedlichen Bühnensets:
1. Glam Rock - klassische Rockphase
2. Welcome to my Nightmare - spektakulärer Shock Rock mit ausgefeilter Bühnenshow
3. Raise the Dead - Alices Verbeugung vor Ikonen des Rock’n’Roll wie Keith Moon und Jim Morrison
Alle
Klassiker in einem einzigen Konzert mit Alice Cooper, einem der
weltbesten Entertainer! Genießt die Show! Genießt die Limited Deluxe
Edition!
Mehr Infos unter: http://www.udr-music.com
UDR MUSIC VERÖFFENTLICHT DOPPEL-ALBUM COMPILATION FÜR DIE FEIERTAGE VÖ: 16 Dezember 2016
UDR MUSIC VERÖFFENTLICHT DOPPEL-ALBUM COMPILATION FÜR DIE FEIERTAGE VÖ: 16 Dezember 2016
UDR Music und Motörhead Music haben den ultimativen Feiertagsknaller für euch!
When The Sky Comes Looking For You
vereint einige der energetischsten, wichtigsten und einflussreichsten
Bands des aktuellen Hard Rock, Heavy Metal und Punk auf einer CD mit
Studioaufnahmen und einer weiteren CD mit Livemitschnitten zu insgesamt
über 2 Stunden Musik. Mit Giganten wie Motörhead, Saxon, Alice Cooper,
Uli Jon Roth, Europe und Skid Row, Kultbands wie Girlschool, Ministry,
Annihilator, Danko Jones und Bonfire, sowie den Recken Phil Campbell and
the Bastard Sons, Barb Wire Dolls, Seek Irony, C.O.P. UK, Jeff Angel’s
Staticland, BlackRain und The Scintila Project, ist When The Sky Comes Looking For You ein
ganzer Gabentisch voller rockender Kostbarkeiten für jeden
Musikliebhaber, der auf erstklassige und stilvolle Unterhaltung Wert
legt.
UDR
Music Label Chefin Ulrike Jensen erklärt: ”Wir sehen uns immer im
Dienste der treuen Gemeinschaft der Musikliebhaber und wir nehmen diese
Verantwortung sehr ernst. Wir streben daher nach einem beständigen Mix
aus großen etablierten Künstlern, die wir alle kennen und lieben und
einigen frischen, neuen und interessanten Talenten, die wir mit der
Unterstützung der UDR Familie und der unglaublich loyalen Fangemeinde
fördern möchten. Wir hoffen, dass diese Veröffentlichung laute Feiertage
beschert!“
Motörhead
Music Chef Todd Singerman ergänzt: ”Wie ich schon so oft gesagt habe,
tragen wir die Verantwortung, den Spirit des Rock’n’Roll als Musik und
als Lifestyle lebendig zu halten. Dafür wird Motörhead immer stehen und
so werden wir mit Vergnügen eurer Feiertagslangeweile in den Arsch
treten mit einigen der schärfsten und aufregendsten Bands, die man
heutzutage sehen und hören kann. Wir übernehmen keine Haftung dafür, was
mit eurer Musikanlage und euren Boxen geschieht!“
When The Sky Comes Looking For You wird ab 16. Dezember als Doppel Audio CD und Digital Download erhältlich sein.
Mehr Infos unter: http://www.udr-music.com
Donnerstag, 8. Dezember 2016
VENDETTA announce new album

VENDETTA announce new album
German thrashers VENDETTA are going to release a new studio album on February 24, 2017 via Massacre Records!
The new album's aptly named "The 5th", since it is - in fact - VENDETTA's 5th album!
It was recorded and produced by the band and Dominik Bertelt at Mud Creek Studios. V.O. Pulver took care of the mix and mastering at Little Creek Studio.
The artwork's been created by Pablo Klose / Extacy Design.
On "The 5th", VENDETTA return to their musical roots - the new songs are more aggressive, but you'll also hear progressive guitar riffs and kick-ass guitar solos!

It's worth the wait, metalheads!
--
VENDETTA kündigen neues Album an
Die Thrasher VENDETTA werden am 24.02.2017 ihr neues Studioalbum bei Massacre Records veröffentlichen!
Passenderweise trägt es den Namen "The 5th", denn es handelt sich tatsächlich um das 5. Album der Band!
Es wurde von der Band und Dominik Bertelt in den Mud Creek Studios aufgenommen und produziert. Um den Mix und das Mastering kümmerte sich V.O. Pulver im Little Creek Studio.
Das Artwork stammt von Pablo Klose / Extacy Design.
Musikalisch besinnen sich VENDETTA auf "The 5th" zurück auf ihre Wurzeln - die Songs sind wieder aggressiver, dennoch gibt es progressive Gitarrenriffs und großartige Gitarrensoli auf die Ohren!
Das Warten wird sich lohnen, Metalheads!
• Artwork by Pablo Klose - http://bit.ly/2h6eNK1
• http://www.vendetta-band.de
• https://www.facebook.com/Vendetta.official.Thrash.Metal.Page
• https://open.spotify.com/artist/489ttm2SfAK2AyMz8KzVcd
Montag, 5. Dezember 2016
Review zur letzten Ausgabe
STREETCLEANER # 26 ( A4 deutsch )
Mit
etwas Verspätung ist nun auch wieder der Wolfgang mit seinem neuesten
„Streetcleaner“ Streich am Start .So wie man es von ihm mittlerweile
schon gewohnt ist ,ist auch diese Ausgabe qualitativ verdammt hochwertig
ausgefallen .Vom Druck und vom Layout gibt’s da kaum was auszusetzten
,auch wenn sicherlich einiges an Bildmaterial in meinen Augen fast schon
etwas zu groß präsentiert wird .Naja ,ist aber sicherlich besser ,als
wie teils bei unserer Lektüre ,wo man doch desöftern wohl mal rätseln
muss ,wer oder was da zu sehen ist .Letztendlich zählt ja nun aber mal
der Inhalt eines Zines ,und der hat es auch dieses Mal wieder in sich
.Denn auf den knappen 90 Seiten gibt’s auch diesmal wieder jeder Masse
an metallischen Informationen , welche sowohl im Underground beheimatet
sind ,aber auch die eher etwas trendigere/kommerziellere Szene
ableuchtet. Natürlich setzt man hierbei nicht nur auf eine spezielle
metallische Sparte ,sondern bietet in Punkto musikalischer Abwechslung
ein doch recht breites Spektrum an . Mit massig Fragen wurde da dieses
Mal Bands wie
Lord
Vigo, Mayfair, Time to Bleed, Gruesome, Morgoth, Pythia ,Jutta Weinhold
( Zed Yago) oder auch Flaming Row überschüttet . Das der Metalbereich
noch viel mehr als „nur“ geile Mucke zu bieten hat ,weiß ja nun jeder
.Aber habt ihr schon mal was von „Umläuft – Das Heavy Metal Rollenspiel“
gehört – ich jedenfalls nicht .Von daher sei euch auch dringenst
empfohlen ,das Interview mit Ralf Siedek abzuchecken .Ein wichtiger
Bestandteil der Metalwelt sind ohne Zweifel auch diejenigen ,welche sich
für die graphischen Umsetzungen verantwortlich fühlen .Und so musste
sich auch Markus Vesper ,welcher das Cover dieser Ausgabe gestaltet hat
,einer Fragefolterstunde unterziehen . Neben den obligatorischen CD-,
Buch-, Fanzine- und Tape Reviews haben‘s hier auch wieder ein paar
Spielevorstellungen mit rein geschafft .Aber wie ich es bereits bei der
letzten Ausgabe sagte , kann ich beim besten Willen nicht
nachvollziehen ,was die hier zu suchen haben .Natürlich gibt’s neben den
ausführlichen Liveberichten vom Keep It True Festival und vom Bäääm
Festival auch noch ein paar kürzere Livestorys hier im Angebot .Ein
kurzer „Lemmy Nachruf „ rundet dann das gesamte Geschehen noch ab .Wie
immer ne gelungene Ausgabe ,bei der ich mir selbst vielleicht etwas
mehr an wirklich knallharter Mucke gewünscht hätte .Aber da das
„Streetcleaner“ nun mal als Heavy Metal Fanzine seinen festen Platz in
der Szene gefunden hat ,wäre das ja wohl eher unpassend und fast schon
ein kultureller Schock . ( LEO ) http://adnoctum.de/streetcleaner-zine/ wolfgang.schmeer@gmx.de
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